Donnerstag, 30. April 2009

Aufwiedersehen!





Liebe Damen und Herren,

Mit diesem Eintrag bringt sich dieses Blog, wie das Schuljahr, zu Ende. Das Jahr war lang, ereignisreich, schwer und interessant. Kein Schuljahr kann voll sein, ohne Epidemien, Kriegen, Skandale und eine Plethora von guten sowie schlechten Ereignissen. Ich hoffe nur, dass dieses Jahr für Sie Spaß machte, dass Sie neue Sache probiert haben, und dieses Blog unterhaltend fanden. Weil ich noch nicht feiern kann, wegen meines riesengrossen Arbeitsaufkommen, will ich Ihnen ein Paar interessante Links geben (ich habe vergessen, andere Arten von Spaß zu finden in das 21es Jahrhundert), die eine kurze Beschreibung dieses Semesters geben.

Gaza:
http://www.youtube.com/watch?v=m9mkRiGbgZg

Jahrestag der iranischen Revolution

http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/robert-fisk-iran-a-nation-still-haunted-by-its-bloody-past-1604054.html

Finanzielle Krise

http://www.nerepublican.com/wp-content/uploads/2008/10/toon100908.gif

Tag der Erde

http://www.truthdig.com/cartoon/item/20090422_happy_earth_day/

Schweinegrippe

http://www.truthdig.com/cartoon/item/20090427_haunch_flu_a_cartoon_from_canada/

Jetzt, mache ich Ferien von Deutsch. Vielleicht werden wir uns wieder treffen, wenn ich ein bisschen besser schreiben lerne. Bis den, Tschuss!

Freitag, 10. April 2009

Eine halbfertige Reise


Seitdem ich jung war, wollte ich nach Wien fahren. Nicht, dass ich etwas über diese Stadt wüsste, trotzdem der Name klingte mir gut. Wenn ich da wäre, würde ich mit den „Deutschen“ (so dachte ich dann) Spaß machen, Bier trinken und Wurstchen essen.

Aber jetzt, dass ich etwas älter bin, kann ich mir auch kein anderes Ziel in der deutschsprachigen Welt vorstellen, das ich besonders besuchen wollte. Ich hatte eigentlich Wien einmal besucht, für sechs Stunden im Sommer. Wenn ich nicht in Tschechien gewesen wäre, wäre ich nicht nach Wien gefahren, aber der Abstand war kriminell kurz, und deswegen nahm ich den Bus von Brün, um meine Freundin in Wien zu treffen.

Ich stellte mir damals vor, dass wenn ich da wäre, würde ich Mozartkugeln essen, Museen besuchen, die Stadt erforschen, und ein gutes Bild formieren, als ob sechs Stunden genug wären. Das stimmte nicht. Es gab so viele Dinge zu sehen, essen, riechen und machen, dass selbst wenn ich einen Monat hätte bleiben können, hätte ich noch keine Ahnung gehabt.

Und deswegen denke ich heutzutage, eine Reise nach Wien zu machen. Das einzige Problem ist, dass ich hier bleiben muss. Wenn ich nicht in Baltimore wäre, hätte ich diese Reise vor Jahren gemacht.

Sonntag, 22. März 2009

Ziel: Baltimore




Im Auge des Europäers sieht vielleicht die Stadt von Baltimore nicht zu spannend aus, besonders für Studenten, die wenig Zeit für Erforschung haben. Aber man kann verwundert werden, wie viele angenehme Geheimnisse in dieser Stadt liegen.

Während der Frühling-Ferien hatte ich, in der Tradition des armen Auslandstudenten, in Uni geblieben. Und deswegen in eine Bemühung, gegen der Langweiligkeit zu kämpfen, flüchtete ich nach jeder Möglichkeit für Spaß. Und enttäuscht war ich nicht. In Baltimore gibt es eine große Auswahl von Restaurants jeder Küche, richtig „Hip“ Nachbarschaften wie Hampden und Mt. Vernon, eigenartige und originelle Magazinen, und auch Nachtklubs, die den gelangweilten Student befriedigen können.

Trotz der Vielfalt der Wählen für Unterhaltung, gibt es noch eine Dimension dieser Stadt, die den Besucher anlockt; namentlich, das Gefühl der Realität das diesen Ort unterschiedlich unter anderen Städten in den USA macht. Die Armut, die Kriminalität, und der offensichtliche Gegensatz zwischen Klassen lassen Baltimore kein Beispiel einer abgeschliffenen Gemeinschaft sein, wo diese Realitäten nur entfernt liegen. Deswegen hat Baltimore ein Charakter, eine Atmosphäre vielleicht, die man immer fühlt. Und in dem Land der Gesichtslosigkeit, des Unternehmens und der Isolierung, finde ich diesen Charakter begrüßend.

Montag, 2. März 2009

Operation Gleichberichtigung


Die Probleme jeder Gesellschaft sind chronisch. Sie ändern sich wenig, nur manifestieren sie sich anders, entsprechend der Zeit und dem gesellschaftlichen Zustand. Deswegen sind die Reaktionen zu diesen Problem, und die Bewegungen die ihre Produkte sind, genauso relevant heute wie früher.

Eine dieser Bewegungen ist die Heidelbergische Hip-Hop Gruppe „Advanced Chemistry“, die im Jahre 1987 gegründet wurde, und ihr letztes Album in 1995 herausbrachte. Das Trio war aus Toni L, mit italienischen Wurzeln, MC Torch, ein Haitianer, und Linguist, mit Hintergrund von Ghana, alle Deutsche Staatsbürger, bestehen. die heutige Jugend nicht noch geboren war, sprach diese Gruppe über Ausländerfeindlichkeit, Staatsbürgersrechte und die deutsche Gesellschaft im Allgemeinen. Mit dem Lied „Fremd in eigenen Land“ hatte das Trio einen großen Eindruck auf der deutschen Musikszene hinterlassen, als die erste Hip-Hop Musikern, die solche Themen diskutierten. Deswegen haben sie den Weg für viele andere Musiker der nachherigen Generation geöffnet.

Die Themen der Lieder von Advanced Chemistry sind sehr um den Zustand der Immigranten zentriert, und fördern den Respekt zwischen aller Teile der modernen deutschen Gesellschaft. Was diese Gruppe einzigartig macht, ist das große deutsche Bestandteil der Musik und der Liedtexten. Trotz ihrer Kritik an die deutschen Regierung und Gesellschaft, begünstigt die Gruppe eine subtile Art von Patriotismus, und will immer die Musik mit einem deutschen Element hineingießen.


Lied: "Operation Artikel 3"
http://www.youtube.com/watch?v=zpKh49WWEc0&feature=related

Mittwoch, 11. Februar 2009

Gewaltsrückblick


Viele sehen die Ereignisse am 11 September, 2001 als definierenden Punkt der Geschichte des einundzwanzigsten Jahrhunderts, und als Bezugspunkt von vielen Maßnahmen und Phänomenen, entweder politisch, wirtschaftlich, oder gesellschaftlich, die so prominent die letzten sieben Jahre waren: von den Kriegen in Afghanistan und dem Irak bis zur heutigen wirtschaftlichen Krise.

Komisch, dass die ganze Welt wegen der Panik den Vereinigten Staaten Opfer werden sollte. Unter Anklagen über Terrorismus, Anspruche wie „man ist entweder mit uns oder gegen uns“ und Kilotonner von Öl die widerwillig beteiligt waren, jeder der kein „Terrorist“ oder „Feind der Freiheit“ benannt werden wollte, musste am Spiel teilnehmen. Und inmitten diese Wahnsinn, wäre es nur unangenehm, wenn Deutschland ihre Rolle nicht gern spielte.

Und so am 6 November 2001 war die Entscheidung getroffen, 3900 deutsche Soldaten nach Afghanistan zu entsenden, um in den „Krieg gegen Terror“ zu kämpfen. Obwohl es bedeutenden Widerstand gab, zum Beispiel von den Grünen, war „9/11“ auch noch entweder im Gedächtnis der Mehrheit, oder mindestens prävalent als Symbol der verpflichtenden Stille,woran die wenigen Dissidenten festhalten bleiben mussten.

Es ist strittig, ob die Ergebnisse dieser Aktion der Bundesrepublik positiv waren, und noch mehr so ,wenn man über psychologisches Trauma unter deutschen Soldaten und immer begehrtere Entführungen von deutschen Truppen und Aktivisten in Nord-Afghanistan hört. Dieses Land war immer feindlich zu ausländischen Eroberern, entweder die Briten am Ende des neunzigsten Jahrhunderts, die UdSSR fast hundert Jahre später, und jetzt die Amerikaner und ihre Kollegen in ISAF (International Security Assistance Forces), die offizielle Markenname der militärischen Kräfte in Afghanistan, die „Unterstützung“ für den Afghanischen Staat und dessen Armee anbieten, um einen Krieg gegen Gespenster zu gewinnen. Gespenster die sehr wirklich sind, aber, wie man oft vergisst, sind Produkte der westlichen Kräften die so lange dieses Land plagen.

Obwohl man fordern kann, dass keine ausländische Sicherheitspräsenz gute Ergebnisse für Afghanistan oder die West haben kann, gibt es das Dilemma , wie man für die Fehler der vorherigen Besatzer bezahlen kann. Und paradoxerweise, ist es die Meinung vieler Afghanen womit ich gesprochen habe, dass diese Okkupation vom West etwas besser als die vorherigen ist. Unter die Taliban dürfte man keine Ausbildung haben, besonders Frauen. Jemand könnte, auf ideologische Gründe hingerichtet werden. Der einzige Zustand der verschlimmert wurde, ist der Mohnanbau: In Afghanistan in 2007 war 93% des Opiums der Welt angebaut. Trotzdem sind die Gewalt und die Angst noch charakteristisch für das tägliche Leben in dieses Land, und keine westliche „Demokratie“ kann es ändern.

Zum Schluss, sind die Bundessoldaten in Afghanistan mehr Werbung als Intervention, und ein Symbol des Gehorsams der BRD zu Nato und den Vereinigten Staaten. Ihre Präsenz hat nichts Positives für Deutschland, Afghanistan, oder sich selbst geschafft; nur Gewalt und Aufstand, Tod und Terror, alles als Reaktion auf die westliche Anwesenheit. Das Einzige, dass Deutschland tun kann, ist die Welt daran zu erinnern, dass, in den Worten des englischen Journalisten Robert Fisks, „das einzige das die Nahostener wollen, ist Freiheit von uns (den West)“. Freiheit von Kriegen und drückenden Regierungen, die wir ihnen schenken. Bis dahin ist es unmöglich, den Krieg gegen Terror zu gewinnen.



Auch eine Meinung:
http://www.zeit.de/online/2009/06/afghanistan-bundeswehrsoldat-trauma

Donnerstag, 29. Januar 2009

Perforierte Rettungsschirme



Oktober 2008: Weltweiter wirtschaftlicher Alarm. Kurz danach, die verzogene Banken der Welt finden, dass sie die Krise nicht behaglich vertragen können, und heulend ziehen sie die Hosen der Staaten. "Rettungspläne", "Stimuluspackete", "Schutzpläne", und andere Zutaten werden in Panik zur Hühnersuppe einer kranken Wirtschaft hinzunehmen, mit der Hoffnung eines Wandels und dem Alptraum riesigen Schuld im Hintergrund. Das Ausmaß dieser Reaktion iar etwas verrückt. Vielleicht hat der Slogan "Yes We Can!" viele Köpfe verwirrt, mindestens in den Vereinigten Staaten, wo diese Maßnahmen am häufigsten sind und das Wort "Rezession" mit dem Ausdruck "Credit Crunch" ersetzt wird, mehr wie einen neuen Eisgeschmack von Ben & Jerrys als wirtschaftliche Katastrophe klingend.

Auch in den Nachrichten des letzten Semesters in 2008: Tausende sind von riesengroßen Korporationen gefeuert, das globale Wirtschaftswachstum ist am niedrigsten prophezeit, und Menschen mit den größten Geldkissen gehen in Konkurs. Manche Monaten später, wird in Griechenland das Gewicht der Krise entfesselnd, wenn das Totschießen eines jungen Kinds von der Polizei Massenproteste auslöst, und der korrumpierte und wirtschaftlich unerfolgreiche Staat zum Ziel wird. Überall stürzt die Wirtschaft ein, und mit ihr die Geduld der Bevölkerung. Rettungsschirme gibt es noch nicht.

Wo kann man die Wurzel dieser Katastrophe finden? Viele Kritiker unseres geliebten Herrn Bush zeigen dem Finger auf ihn, andere auf die Europäische Union, noch andere auf den Kapitalismus, und die Liste ist unendlich. Wie in jeder Wissenschaft, es gibt keine klare Antworten. Aber solche Anklage einseitig sind: was ändern soll ist die Sicherheit und Andacht womit Konsumenten in Panik geraten und Löcher in diese Rettungsschirmen reißen, und die Entscheidung treffen, nichts auszugeben. Obwohl diese Entscheidung natürlich ist, glaube ich dass sie schwieriger zu treffen wäre, wenn manche Kosten schon enthalten sind. Zum Beispiel, in Amerika, wo diese Krise geboren war, gehen große Prozenten der Steuern zu zwei Kriegen, der militärischen Abstützung bestimmten alliierten Staaten und, paradoxerweise, der wirtschaftlichen Schutz den privilegierten. Und noch ist es nicht verstanden, welche Rolle dieses Geld spielt. Eine bessere Lösung wäre, dass dieses Einkommen etwas nützlich zu Hause macht, Gesundheitsfürsorge anstatt Krieg, Ausbildung anstatt Steuerbefreiung für Reiche. Das ist kein Kommunismus, sondern gesunder Menschenverstand. Traurig, dass solche Grundlogik fast ausgestorben ist.


Ein interessanter Artikel:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/davos/7859179.stm